Artenhilfsprogramm

Die Mittel aus der Fischereiabgabe dienen zur Förderung der Fischerei in Bayern. Die Fischereiabgaberichtlinie wurde geändert und tritt zum 1.1.2022 in Kraft.

die drei Säulen des AHP

Hotspot-ProgrammeStandard-ProgrammeSonderprogramme
Für bestimmte, von den Fachberatungen für Fischerei festgelegte Zielfischarten, werden
spezielle herausragende Gewässerstrecken (Hotspots) ausgewählt, die besondere und überregionale Bedeutung für die Wiederansiedelung bzw. Bestandserhaltung der jeweiligen Art haben
Durch die Fachberatung für Fischerei wird für jede zu besetzende Fischart eine geeignete Gewässerkulisse festgelegt.Für stark bedrohte Fischarten kann eine Förderung von Besatzmaßnahmen im Rahmen von Sonderprogrammen erfolgen. Dazu ist eine eigene Antragstellung mit Projektierung und Projektbegleitung erforderlich.
Fördersatz 75%Fördersatz 50%Fördersatz 100%
Wildkarpfen – GewässerkulisseÄsche, Bachforelle, Barbe, Elritze, Hasel, Huchen, Nase, Nerfling, RutteSterlet, Frauennerfling, Karausche, Schlammpeitzger, Strömer, Schrätzer, Zingel, Streber


Förderziel ist vor allem auch der Ausgleich nachteiliger zivilisatorischer Einflüsse auf die Fischbestände und den Lebensraum der Fische.

Änderung der Richtlinie zum 1.1.2022
Die Gewässerliste mit den Fischarten und Fördersätzen wird überarbeitet. Wir informieren Sie an dieser Stelle, sobald diese vorliegt.

Grundlage aller Besatzfördermaßnahmen ist ein vom LFV konzipiertes oder von den BFV vorgelegtes Artenhilfsprogramm zur Besatzregelung, das mit der jeweiligen Fachberatung und dem LFV (Artenschutzreferat) abgestimmt sein muss.

Vereine oder Fischereiberechtigte der Oberpfalz, die AHPs durchführen wollen, beantragen diese beim Fischereiverband Oberpfalz.

Die Fischereiberechtigten geben die Bestellung auf und teilen diese sowie den geplanten Besatztermin dem jeweiligen Fischereiverband Oberpfalz mit.

Anschließend reicht der BFV den Verwendungsnachweis des jeweiligen Artenhilfsprogramms bei der Förderstelle ein.