Förderung aus der Fischereiabgabe

In Absatz 2.1 der Fischereiabgabenrichtline ist die Förderung aus Mitteln der Fischereiabgabe beschrieben: „Gefördert werden können Maßnahmen, die der Erhaltung und Verbesserung des natürlichen Lebensraumes der Fische (gem. Art. 1 Abs. 1 BayFiG), der Fischhege, der Anpassung an den Klimawandel, der Aus- und Fortbildung der Fischer, der Jugendarbeit, der Öffentlichkeitsarbeit und der Untersuchung überregionaler, für die Fischerei bedeutsamer Fragen, dienen.“

Die detailierten Beschreibungen der förderfähigen Maßnahmen deren Bedingungen und Fördersätze sind im Anhang zur Fischereiabgaberichtlinie beschrieben. Diese und das Antragsformular stehen am Ende der Seite zum Download bereit.

Gefördert werden

Maßnahmen zur Verbesserung und zum Erhalt des Lebensraums der Fische

z.B. Schaffung von Fischwanderhilfen und Laichplätzen, Gewässerbeschattung und andere lebensraumverbessernde Maßnahmen

Untersuchungen und Vorhaben des Arten- und Gewässerschutzes

Besatzmaßnahmen nach Fischsterben

Besatzmaßnahmen zum Nachteilsausgleich nach nachweislich nicht selbst verschuldetem Fischsterben, soweit anerkanntermaßen kein anderweitiger Schadenersatz erlangt werden kann

Anschaffung von Geräten zur Hege des Fischbestands

u.a. Geräte zur Wasseruntersuchung, Elektrofischfanggeräte, Netze, Transportbehälter

Anschaffung von Geräten für Lehr- und Lernzwecke

z.B. Beamer, Kamera

Untersuchungen und Gutachten

Untersuchungen und Gutachten, insbesondere auch zur Gefährdung aquatischer Organismen, sowie die Entwicklung von Sanierungsplänen

Öffentlichkeitsarbeit

z.B. Fischlehrpfad, Informationsbroschüren, Schaukästen

Lehrgangswesen, Lehr- und Lernmittel

Förderung von Lehrgangs- und Kurskosten. z.B. für Gewässerwarte

Jugendförderung

z.B. Anschaffung von Lehrmaterial, Lehrfahrten zu Fischereimuseen, Seminarkosten, Zeltlager

Maßnahmen zur Inklusion

Schaffung behindertengerechter Angelplätze, Bau/Umbau barrierefreier Zugänge