Dem amerikanischen Signalkrebs ist man im Naturpark Hirschwald auf der Spur.

Ein Krebshegeprojekt ist gestartet!

 

Die amerikanischen Signalkrebse haben sich in den letzten Jahren breit gemacht und damit, die heimischen Edel- und Steinkrebsvorkommen, bis auf wenige Exempare,  sehr stark gefährdet.

Diese Bestände sind noch im Oberlauf der Lauterach bestätigt. Deren Lebensraum soll nun durch ein Artenschutzprojekt gesichert und erhalten bleiben.

Auf Initiative von Christian Rudolf, Ranger im Naturpark, wird jetzt dieses Projekt gestartet, in welchem über Fischereigrenzen hinweg (Fischereiberechtigte sind u.a. Verbandsmitglieder) ein Fang,   eine Artenbestimmung, die Dokumentation und wenn es sich um die invasiven Krebsarten handelt, die endgültige Entnahme, erfolgt.

Dazu wurde – mit guter Förderung - eine ausreichende Anzahl von Reusen besorgt. Die registrierten Fänger haben im Vorfeld eine spezielle Schulung erhalten, diese hatte Robert Scherer, FV Rieden, übernommen. Auch Tipps zur Verwertung der – nach gesetzlichen Vorgaben - zu entnehmenden Krebse gab es.

Die Fangergebnisse werden genauestens dokumentiert und die Auswertungen den Beteiligten zur Verfügung gestellt.

Wir werden den Projektverlauf verfolgen und wieder berichten, vielleicht ist eine ähnliche Maßnahme auch anderen Orten sinnvoll.

Dem Artenschutz-Projekt wünschen wir einen erfolgreichen Verlauf!

Bilder: LierHH

Pressebericht: Mittelbayerische Zeitung  

Pressebericht: Onetz

Naturpark Hirschwald  

Eine Publikation zum Thema "Krebse"

  gibt es beim Landesfischereiverband