Das "Schutzgut Wasser" - hier bezogen auf die Donau - wird nun durch den Alarmplan Donau Ökologie (ADÖ)  beobachtet.

Federführend zuständig dafür ist die Regierung der Oberpfalz.

So sieht die Veröffentlichung im Internet aus:

Den Aufruf im Internet können Sie vornehmen: https://www.nid.bayern.de/ado

Hier lesen Sie die Beschreibung

Grundsätzlich ist es erfreulich, wenn ein weiteres Instrument zum Gewässerschutz - über die bereits vorhandenen Meldesysteme für Unfälle - eingeführt wird.

Hoffen wir, dass die ADÖ-Expertengruppe nicht die Warnstufe "Alarm" auslösen muss.

Im Ernstfall wird es hilfreich sein, wenn die Fischereiberechtigten selbst gut organisiert sind, damit sie erreicht werden können.                                        Ein weiteres Argument, um im Fischereiverband Oberpfalz Mitglied zu sein!

Dass der Notfall nicht eintreten wird, dafür sind weiterhin Maßnahmen notwendig, um z.B. den natürlichen Sauerstoffeintrag zu steigern oder den Anstieg der Wassertemperaturen zu vermeiden.

Da gibt es auch an der Donau noch einige Verbesserungsmöglichkeiten.

Bild: LierHH

Der Kreisfischereiverein Kelheim - organisiert in unserem Verband - hat in der Vergangenheit an einigen Realisierungen an der Donau mitgearbeitet. Dessen Vorsitzender Manfred Beck vertritt die Meinung, dass es da trotzdem noch einiges Verbesserungspotential gibt.  Mit rund 50 Kilometer Fischereiberechtigung ist er einer der großen Interessenten für eine gute Wasserqualität. Sie trägt wesentlich zu einem gutem Lebensraum Donau bei. Und dann können die gefährdeten Fischarten wie Schrätzer, Zingel und Streber weiterhin vorkommen.

Weitere Veröffentlichungen hat es zu dem Thema gegeben:

https://www.br.de/nachrichten/bayern/alarmplan-soll-donau-vor-folgen-des-klimawandels-schuetzen,RzW7iLe

https://www.idowa.de/inhalt.fischsterben-verhindern-was-sich-hinter-dem-alarmplan-donau-verbirgt.cd71a8ac-90d0-40a1-89de-24e8995a1a88.html

https://pfaffenhofen-today.de/56284-donau-200520